Wir laden Sie herzlich zu den nächsten Jüdischen Musiktagen in Stettin ein. Sie versprechen ein außergewöhnliches Erlebnis. Während der drei September-Konzerte präsentieren wir nicht die übliche Klezmer-Musik. Sie hören vielmehr Kammermusik und vergessene Werke, die von außergewöhnlichen Solisten in speziell vorbereiteten Programmen präsentiert werden. Diese Konzerte finden wieder im Innenhof des Nationalmuseums statt – im Museum für Regionale Traditionen in Stettin.

INFORMATIONEN ÜBER KONZERTE

Musik des Städtischen Salons:
  • Freitag, 6. September 2019, 19:00 Uhr 

Sephardisches Lied 

 

  • Samstag, 7. September 2019, 19:00 Uhr 

Musik der Neuen Synagoge 

 

  • Sonntag, 8. September 2019, 19. 00 Uhr 

Ort: Innenhof des Nationalmuseums in Stettin, Staromłyńska Straße 27 

 

 

Tickets für 25 PLN für eins der Konzerte oder 60 PLN für drei Konzerte können online gekauft werden:

 

 

 

 

Der erste Abend, Freitag, 6. September, wird von Karol Nasiłowski, einem Kontrabassisten der Stettiner Philharmonie, gestaltet. Zusammen mit dem Ensemble Karłowicz wird er Werke von Sergei Kussewizki (1874‒1951) aufführen. Der Komponist, der auch als einer der herausragenden Dirigenten des 20. Jahrhunderts gilt, war zudem ein Kontrabassvirtuose. Mit seinem Talent und seinem Vermögen unterstützte er junge und heute weltweit bekannte Komponisten wie Strawinsky, Ravel und Bartók. Kussewizkis facettenreiche Persönlichkeit spiegelt sich in seinem Werk wider, das wir in neuen Arrangements für Kammerensembles präsentieren. 

 

Am Samstag, dem 7. September, werden sephardische Lieder von Kaja Mianowana aufgeführt. Sie tritt auf Konzetr- und Musicalbühnen in ganz Polen auf; in den letzten Jahren hat sie an den erfolgreichsten Produktionen in Polen mitgewirkt, darunter „Das Phantom der Oper“ an der Podlachischen Oper und Philharmonie in Bialystok, „Notre Dame de Paris“ am Musiktheater von Gdynia und „The Pilots“ am Roma-Theater in Warschau. Sie kehrt jetzt mit einer weiteren originellen Auswahl von Liedern, die von der Tradition der sephardischen Juden inspiriert sind, nach Stettin zurück. Das Programm wird durch orientalisch beeinflusste Renaissance- und Barockmusik abgerundet. 

 

Am Sonntag, dem 8. September, findet die zweite Folge des Projekts „Musik der Neuen Synagoge“ statt. Das Konzert rekonstruiert die Musik, die einst in der Großen Synagoge in der heutigen Dworcowa-Straße in Szczecin erklang. Kantor Isidoro Abramowicz wird zusammen mit dem Organisten Jakub Stefek von der Kunstakademie in Stettin auftreten. Abramowicz leitet die in Europa einmalige jüdische Kantorenausbildung am Abraham Geiger Kolleg in Potsdam, amtiert an der Synagoge Pestalozzistrasse in Berlin und hat sich über Europa hinaus einen Namen als Interpret traditioneller und zeitgenössischer liturgischer jüdischer Musik gemacht. Zusammen mit Kubek präsentiert er Werke von Louis Lewandowsk (1821‒1894), dem „Mendelssohn der Synagogalmusik”, der auch für die jüdische Gemeinde von Stettin komponierte. 

 

Die Tage der Jüdischen Musik in Stettin finden zum zweiten Mal im Nationalmuseum in Stettin statt. Sie ergänzen das jüdische Kulturfestival „Ajdolajda“, das vom Museum im Frühjahr organisiert wird. Die einzigartigen Konzertprogramme bieten die Gelegenheit, eine Musik kennenzulernen, die früher alltäglich war, aber seit mehr als siebzig Jahren aus unserem Umfeld verschwunden ist.

Konzerttickets können über die Website des Nationalmuseums in Stettin gekauft werden:

Veranstaltungspartner

Mitveranstalter:

Strategischer Partner:

Mitfinanziert von der Stadt Stettin:

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